Inkontinent in den Wechseljahren? Das hilft

Viele Frauen erleben in den Wechseljahren Veränderungen, die oft mit körperlichen Beschwerden einhergehen. Eine häufige Problematik ist die Harninkontinenz, die sowohl emotional als auch gesundheitlich belastend sein kann. Es ist wichtig, diese Thematik ernst zu nehmen und verschiedene Wege aufzuzeigen, wie du damit umgehen kannst. In diesem Artikel findest du hilfreiche Informationen über Ursachen, wirkungsvolle Beckenbodenübungen und mögliche medizinische Hilfen. Zudem gehen wir darauf ein, welche Veränderungen im Lebensstil dir eine Erleichterung bringen können. Gemeinsam machen wir es uns zur Aufgabe, die Lebensqualität während dieser Übergangsphase zu verbessern.

Verständnis für Harninkontinenz entwickeln

Harninkontinenz ist ein Thema, das viele Frauen in den Wechseljahren betrifft. Es handelt sich hierbei um einen Zustand, bei dem der unwillkürliche Verlust von Urin auftritt, was sowohl körperliche als auch psychische Auswirkungen haben kann. Mit zunehmendem Alter verändert sich der Körper, und hormonelle Schwankungen tragen zu dieser Problematik bei. Die Muskeln des Beckenbodens können schwächer werden, was die Kontrolle über die Blase erschwert.

Wissenswert ist, dass Harninkontinenz nicht nur mit einem körperlichen Problem verbunden ist, sondern auch zu emotionalen Belastungen führen kann. Viele Frauen empfinden Scham oder Angst, sozial aktiv zu sein, was ihre Lebensqualität beeinträchtigen kann. Es ist wichtig, diese Aspekte offen zu diskutieren und Verständnis dafür zu entwickeln, dass du nicht allein bist.

Der erste Schritt zur Verbesserung besteht darin, Informationen zu suchen und beruhigende Fachliteratur zu lesen. Das kann dir helfen, deine Situation besser einzuschätzen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Aktuelle Kenntnisse sind der Schlüssel, um wirksam gegen Harninkontinenz vorzugehen und deine Lebensqualität positiv zu beeinflussen.

Ursachen während der Wechseljahre erkennen

Die Ursachen für Harninkontinenz während der Wechseljahre sind vielfältig und oft miteinander verknüpft. Eine der häufigsten Ursachen ist der Rückgang von Östrogen, einem wichtigen Hormon, das die Gesundheit des Beckenbodens unterstützt. Mit sinkenden Östrogenspiegeln verlieren die Gewebe im Unterleib an Festigkeit, was zu einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur führen kann.

Aber auch der natürliche Alterungsprozess spielt eine Rolle. Die Muskulatur wird schwächer und weniger elastisch, was die Kontrolle über die Blase erschwert. Des Weiteren können Veränderungen in der Blasenfunktion auftreten, die sich ebenfalls auf die Inkontinenz auswirken. Frauen berichten häufig von plötzlich auftretendem Harndrang oder Schwierigkeiten, den Urin zurückzuhalten.

Psychologische Faktoren sind ebenso wichtig. Stress oder Ängste können die Symptome verschlimmern und somit den Umgang mit der Situation zusätzlich erschweren. Ein offenes Gespräch kann helfen, diese emotionalen Belastungen zu verringern und mehr Verständnis für die individuelle Situation zu entwickeln. Es erweist sich als hilfreich, die eigenen Symptome genau zu beobachten und aktiv nach Lösungen zu suchen.

Regelmäßige Beckenbodenübungen durchführen

Regelmäßige Beckenbodenübungen sind ein effektives Mittel, um Harninkontinenz in den Wechseljahren entgegenzuwirken. Diese Übungen stärken die Muskulatur des Beckenbodens und tragen zur Verbesserung der Blasenkontrolle bei. Ein stärkerer Beckenboden bedeutet mehr Stabilität für die Blase, was sich positiv auf deine Lebensqualität auswirken kann.

Du kannst mit einfachen Übungen beginnen, wie zum Beispiel dem Kegel-Training. Dabei spannst du die Beckenbodenmuskulatur an, als würdest du den Urinfluss stoppen. Halte diese Spannung für einige Sekunden und lasse dann wieder los. Wiederhole diese Übung mehrmals täglich. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Regelmäßigkeit: Nur durch kontinuierliches Training kann eine spürbare Verbesserung erreicht werden. Es gibt auch spezielle Kurse oder Online-Videos, die dir zeigen, wie du die Übungen korrekt durchführen kannst.

Weitere Hilfestellungen bieten Physiotherapeuten, die auf das Thema spezialisiert sind. Präsentiere dich aktiv und nimm dir die Zeit, deine Fortschritte zu beobachten. So wird es dir leichter fallen, zusätzliche Motivation aufzubauen. Mit etwas Geduld und Hingabe wirst du positive Veränderungen feststellen können, die dir zu einem besseren Gefühl im Alltag verhelfen.

Die Gesundheit ist der größte Reichtum. Unsere Aufgabe ist es, für unseren Körper zu sorgen und ihm die Aufmerksamkeit zu schenken, die er verdient. – Buddha

Hilfsmittel bei Blasenschwäche nutzen

Wenn du unter Blasenschwäche leidest, kann das im Alltag stark verunsichern – gerade in den Wechseljahren, wenn dein Körper ohnehin viele Veränderungen durchmacht. Zum Glück gibt es heute eine Vielzahl an diskreten und zuverlässigen Hilfsmitteln, die dir helfen, dich wieder sicher und wohlzufühlen. Von speziellen Einlagen bis hin zu saugfähiger Unterwäsche oder sogar modernen, wiederverwendbaren Produkten – du musst auf nichts verzichten und kannst weiterhin aktiv bleiben.

Einlagen oder Höschen wie die Tena Pants sind speziell für Blasenschwäche konzipiert, sodass sie Flüssigkeit schnell aufnehmen und Gerüche neutralisieren. Viele Produkte sind so dünn, dass du sie unter deiner normalen Kleidung tragen kannst, ohne dass sie auffallen. Je nach Stärke deiner Beschwerden kannst du verschiedene Saugstufen wählen. In der Nacht sorgen saugfähigere Produkte für ein trockenes Gefühl und einen erholsamen Schlaf. Es lohnt sich, verschiedene Marken oder Varianten auszuprobieren, um das Richtige für dich zu finden.

Neben Einwegprodukten gibt es auch wiederverwendbare Alternativen, die nachhaltiger sind und sich angenehm auf der Haut anfühlen. Viele Frauen empfinden waschbare Inkontinenzslips als besonders komfortabel. Zusätzlich können Beckenboden-Trainingshilfen oder Apps eine gute Ergänzung sein, um aktiv an deiner Blasenkontrolle zu arbeiten. Wichtig ist: Du bist nicht allein – und mit den passenden Hilfsmitteln kannst du deinen Alltag selbstbewusst und unbeschwert gestalten.

Ernährung anpassen und hydrieren

Eine ausgewogene Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Blasengesundheit, insbesondere in den Wechseljahren. Achte darauf, deine Flüssigkeitsaufnahme zu erhöhen, da dies helfen kann, die Blasenfunktion zu verbessern und das Risiko von Inkontinenz zu reduzieren. Trinke ausreichend Wasser über den Tag verteilt, um deinen Körper gut zu hydrieren.

Vermeide jedoch exzessiven Konsum von koffeinhaltigen oder alkoholischen Getränken, da diese als Reizstoffe für die Blase wirken können. Achte auch auf Ballaststoffe, die in Obst, Gemüse und Vollkornprodukten enthalten sind. Diese tragen zur Förderung einer gesunden Verdauung bei und können ebenfalls positive Effekte auf die Blasenkontrolle haben.

Es empfiehlt sich, bestimmte Nahrungsmittel wie scharfe Gewürze oder stark verarbeitete Lebensmittel im Auge zu behalten, da sie bei manchen Frauen Symptome verschlimmern können. Mache dir Notizen über deine Essgewohnheiten und beobachte mögliche Zusammenhänge zwischen deiner Ernährung und deiner Blasengesundheit. Kleine Änderungen in deiner Kost können schon bald zu spürbaren Verbesserungen führen und dein allgemeines Wohlbefinden steigern.

Aspekt Beschreibung Vorteil
Beckenbodenübungen Regelmäßiges Training zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur. Verbesserte Blasenkontrolle und Stabilität.
Ernährungsanpassung Erhöhung der Flüssigkeitsaufnahme und Vermeidung von Reizstoffen. Unterstützung der Blasengesundheit.
Fachärztliche Unterstützung Beratung und Behandlung durch Experten. Individuelle Lösungen für Inkontinenz.

Medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten besprechen

Medikamentöse Behandlungen können eine hilfreiche Unterstützung bei Harninkontinenz in den Wechseljahren sein. Es gibt verschiedene Medikamente, die helfen können, die Blasenmuskulatur zu stärken oder die Symptome zu lindern. Wichtig ist, dass du dich mit deinem Arzt über diese Behandlungsmöglichkeiten austauschst, um die für dich passende Therapie zu finden.

Betrifft dein Problem vor allem den plötzlichen Harndrang, kann ein Medikament zur Entspannung der Blase verordnet werden. Solche Präparate zielen darauf ab, die Häufigkeit von Toilettengängen zu reduzieren und das Gefühl des Dranges zu verringern. Bei einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur können auch Hormonersatztherapien (HRT) in Frage kommen, die den Östrogenspiegel erhöhen und somit die Gewebeelastizität verbessern.

Es ist wichtig, Nebenwirkungen gut im Auge zu behalten und regelmäßig Rücksprache mit einem Facharzt zu halten. Der Dialog über dosierungsspezifische Anpassungen sollte nicht unterschätzt werden. Eine individuelle medizinische Beratung passt die Therapie optimal an deine speziellen Bedürfnisse und Lebenssituation an. Ein guter Austausch mit dem behandelnden Arzt wird dir helfen, die richtige Entscheidung für deinen Weg zu treffen.

Fachärztliche Unterstützung in Anspruch nehmen

Es ist ratsam, fachärztliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen, wenn du mit Harninkontinenz in den Wechseljahren kämpfst. Ein erfahrener Arzt kann dir helfen, die individuellen Ursachen deines Problems besser zu verstehen und geeignete Behandlungsmethoden vorzuschlagen. Ob es sich um medizinische Therapien oder begleitende Maßnahmen handelt, der Austausch mit einem Experten ist von großer Bedeutung.

Die Untersuchung durch einen Facharzt gibt dir auch die Möglichkeit, weitere gesundheitliche Aspekte zu berücksichtigen, die möglicherweise mit deinem Zustand zusammenhängen. Zudem kannst du Fragen zur Einnahme von Medikamenten oder anderen Therapieformen klären. Einige Frauen scheuen sich, über dieses Thema zu sprechen, doch ein vertrauensvolles Gespräch mit einem Arzt kann diese Hemmschwelle überwinden.

Außerdem können Ärzte wertvolle Informationen über Selbsthilfegruppen oder spezielle Programme anbieten, die dir weiteren Rückhalt bieten. Es ist wichtig, dass du dich in deiner Haut wohlfühlst und die Unterstützung bekommst, die du verdienst. Scheue dich nicht, regelmäßig vorbeizuschauen, um gemeinsam mit deinem Arzt an Lösungen für deine Beschwerden zu arbeiten.

Alternative Therapien wie Akupunktur prüfen

Hast du schon mal darüber nachgedacht, alternative Therapien wie Akupunktur in Betracht zu ziehen? Diese Methode kann eine interessante Ergänzung zur Behandlung von Harninkontinenz während der Wechseljahre sein. Akupunktur zielt darauf ab, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und kann dazu beitragen, die Blasenfunktion positiv zu beeinflussen.

Einige Frauen berichten von einer lindernden Wirkung auf ihre Symptome durch regelmäßige Akupunktursitzungen. Oft werden dabei spezifische Punkte am Körper stimuliert, um Spannungen abzubauen und den Energiefluss zu fördern. Diese Praxis könnte helfen, sowohl körperliche als auch emotionale Beschwerden zu mildern, die mit Harninkontinenz einhergehen. Es ist wichtig, einen erfahrenen Akupunkteur zu finden, der sich mit diesem speziellen Thema auskennt. So stellen sich die besten Ergebnisse ein.

Wenn du akute Probleme hast, sprich mit deinem Arzt über diese Therapiemethode und erkundige dich, ob sie eine sinnvolle Ergänzung zu deiner bisherigen Behandlung darstellen könnte. Gerade in dieser Phase des Lebens kann es hilfreich sein, verschiedene Ansätze auszuprobieren, um mehr Wohlbefinden zu erreichen.

Lebensstiländerungen für Verbesserung implementieren

Um die Symptome der Harninkontinenz in den Wechseljahren zu mildern, können verschiedene Lebensstiländerungen hilfreich sein. Regelmäßige Bewegung ist ein wichtiger Aspekt. Ein aktives Leben fördert die Durchblutung und unterstützt die Muskulatur des Beckenbodens. Du solltest versuchen, feste Zeiten für Aktivitäten wie Spaziergänge oder sanften Sport in deinen Alltag einzubauen.

Auch Stressmanagement spielt eine Rolle. Techniken wie Meditation oder Yoga können dir helfen, deine innere Balance zu finden und Spannungen abzubauen. Wenn du weniger gestresst bist, kann sich dies positiv auf deine körperlichen Symptome auswirken. Zusätzlich sind qualitative Schlafgewohnheiten wichtig. Achte darauf, genügend Ruhezeiten zu haben, da ein erholsamer Schlaf dazu beiträgt, dein allgemeines Wohlbefinden zu steigern und die Widerstandskraft gegen Beschwerden zu erhöhen.

Damit verbunden ist auch die Vermeidung von Zigaretten, da Rauchen nicht nur die Blasengesundheit beeinträchtigen kann, sondern auch andere gesundheitliche Risiken birgt. Wenn du all diese Aspekte in deinen Alltag integrierst, wirst du schnell positive Rückmeldungen deines Körpers merken und dich wohler fühlen. Es lohnt sich, hier aktiv zu werden!

Oft gestellte Fragen

Welche Rolle spielt die Hormonersatztherapie bei Harninkontinenz?
Die Hormonersatztherapie (HRT) kann helfen, die Symptome der Harninkontinenz zu lindern, indem sie den Östrogenspiegel im Körper erhöht. Östrogen verbessert die Elastizität der Gewebe im Unterleib und unterstützt die Beckenbodenmuskulatur. Dies kann zu einer besseren Blasenkontrolle führen. Es ist jedoch wichtig, die Risiken und Vorteile einer HRT mit einem Arzt zu besprechen.
Kann Harninkontinenz auch durch bestimmte Medikamente verursacht werden?
Ja, einige Medikamente können als Nebenwirkung Harninkontinenz verursachen. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Antidepressiva, Beruhigungsmittel oder Medikamente gegen Bluthochdruck. Es ist wichtig, die Nebenwirkungen von Medikamenten zu überprüfen und gegebenenfalls mit einem Arzt zu reden, falls man solche Symptome bemerkt.
Wie lange dauert es, bis man bei Beckenbodenübungen Fortschritte sieht?
Die Dauer, bis man Fortschritte bei Beckenbodenübungen sieht, kann von Person zu Person unterschiedlich sein. In der Regel kann es einige Wochen bis Monate dauern, bis deutliche Verbesserungen der Blasenkontrolle spürbar sind. Eine regelmäßige Durchführung der Übungen und Geduld sind hierbei entscheidend.
Gibt es spezielle Produkte, die Frauen mit Harninkontinenz helfen können?
Ja, es gibt verschiedene Produkte auf dem Markt, die Frauen mit Harninkontinenz unterstützen können. Dazu gehören spezielle Einlagen oder Slipeinlagen zur Absorption von Urin, sowie atmungsaktive Unterwäsche, die zusätzlichen Schutz bietet. Inkontinenzprodukte sind in verschiedenen Stärken verfügbar, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden.
Was kann ich tun, um das Selbstbewusstsein bei Harninkontinenz zu stärken?
Um das Selbstbewusstsein zu stärken, ist es wichtig, offen über das Thema zu sprechen und sich Unterstützung von Freundinnen oder Selbsthilfegruppen zu suchen. Außerdem kann es helfen, sich über die eigenen Symptome und mögliche Lösungen gut zu informieren. Positive Aktivitäten und das Fokussieren auf Stärken und Fähigkeiten können ebenfalls das Selbstbewusstsein fördern.
Wird Harninkontinenz als normaler Teil des Alterns angesehen?
Harninkontinenz wird häufig als normales Zeichen des Alterns angesehen, ist jedoch nicht unvermeidlich. Viele Frauen erleben Inkontinenz aufgrund bestimmter körperlicher Veränderungen, aber es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten und Strategien, um die Symptome zu managen. Die Suche nach professioneller Hilfe und aktiven Ansätzen kann dazu beitragen, die Lebensqualität zu verbessern.

Modisch und gut für den Fuß: Gesundheitsschuhe für Frauen

Wir achten im Alltag sehr darauf, um unseren Körper gesund zu halten. Sei es durch ausgewogene Ernährung, Sport oder einfach durch das Decken des täglichen Flüssigkeitsbedarfs. Beim Thema gesunde Schuhe jedoch gibt es noch einiges zu lernen. Gerade Frauen setzten im Alltag gerne auf schickes oder sportliches Schuhwerk und lassen die Gesundheit der Füße aus modischen Gründen außen vor. Dieser Beitrag zeigt, welche Schuhe gesund und zugleich gut kombinierbar sind.

Modische Gesundheitsschuhe

Gesundheitsschuhe sollten nicht nur als Teil der Arbeitskleidung getragen werden. Auch im Alltag als Straßen- oder Hausschuhe sollte das gesunde Schuhwerk eingesetzt werden. Regelmäßiges tragen von Gesundheitsschuhen sorgt für eine gesündere Haltung, verringert die Belastung auf den Fuß sowie auf den gesamten Bewegungsapparat und beugt Beschwerden vor. Wenn auch Sie zukünftig auf Gesundheitsschuhe setzen möchten, sollten Sie sich die folgenden Modelle genauer ansehen:

Joya Schuhe

Joya Schuhe für Damen sind vor allem für zu Hause oder für den Berufsalltag mehr als gut geeignet. Durch die speziell geformte Abrollsohle wird das Gehen, Stehen und Laufen immens erleichtert. Die Sohle sorgt für eine natürliche Abrollbewegung. Dadurch werden nicht nur die Gelenke geschont. Auch Rückenerkrankungen oder Beschwerden des Bewegungsapparates wird dadurch vorgebeugt.

Diese Art Schuh gibt es zum Beispiel als festes Modell oder als Sandale. Gerade im Sommer greifen immer mehr Frauen die bequemen Sandalen von Birkenstock zurück und kombinieren das Schuhwerk mit Kleidern, Jeans oder Röcken. Wer sich für diese Sandalen entscheidet, sollte auf die richtige Passform achten, um von den positiven Aspekten zu profitieren.

Barfußschuhe

Während Barfußschuhe vor wenigen Jahren deutlich als Gesundheitsschuh erkennbar waren, gibt es sie heute in unterschiedlichen Ausführungen. Egal, ob als normaler Turnschuh, Sandalen oder als schicker Businessschuh. Der Barfußschuh wird immer beliebter. Das Besondere an Barfußschuhen ist, dass sie das Gefühl von Gehen ohne Schuhen simulieren sollen. Dank der dünnen und flexiblen Sohle wird das möglich gemacht. Barfuß laufen gilt als sehr gesund. Gerade aber bei kalten Temperaturen oder im unebenen Gelände ist das nicht gut möglich. Dank Barfußschuhen gehört dies aber der Vergangenheit an.

Kybun Schuhe

Ein weiterer Gesundheitsschuh ist der Kybun Schuh. Kybun Schuhe wirken auf den ersten Blick zwar wie herkömmliche Sneakers. Das Tragegefühl hingegen unterscheidet sich um Welten. Die Sohle des Kybun Schuhs besteht aus Luftkissen, welche das Gehen besonders angenehm gestalten. Außerdem unterstützen sie die natürliche Haltung des Bewegungsapparates und dämpfen das Abrollen.

Darum sollten Sie Gesundheitsschuhe tragen

Gesundheitsschuhe sind optisch zwar eher unbeliebt. Über die gesundheitlichen Vorteile, lässt sich aber nicht hinwegsehen. So unterstützen sie uns zum Beispiel optimal in unserem vitalen und gesunden Alltag. Gerade Personen, die viel zu Fuß unterwegs sind, sei es berufs- oder privatbedingt, profitieren sehr vom Tragen von Gesundheitsschuhen. Gesundheitsschuhe haben ihren Ursprung in der Orthopädie. Sie sollen nicht nur unseren Fuß, sondern viel mehr den gesamten Bewegungsapparat während dem Gehen, Stehen oder Laufen unterstützen und somit auch Fehlhaltungen oder Schmerzen vorbeugen. Gesundheitsschuhe bestehen aus einer ergonomischen Sohle. Dadurch wird der Fuß nicht nur optimal abgerollt. Die Sohle sorgt außerdem dafür, dass der Fuß einen guten Halt hat und Stöße bestmöglich abgedämpft werden. Bei Gesundheitsschuhen steht nicht nur die Ergonomie im Vordergrund. Auch die Sicherheit sowie die gesunde Belüftung des Fußes spielen eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund sind Gesundheitsschuhe in der Regel mit rutschfesten Sohlen versehen und bestehen aus einem atmungsaktiven Stoff.

Gesundheitsschuhe verfügen über zahlreiche positive Eigenschaften. Dank der stylishen Optik der Gesundheitsschuhe zurzeit fällt es auch einfach öfter Mal im Alltag auf gesundes Schuhwerk zurückzugreifen.

So verhindert man den Jo-Jo-Effekt beim Abnehmen

Ganze zwei Drittel der deutschen Männer und die Hälfte der Frauen in Deutschland sind übergewichtig. Diese Zahlen sind schockierend angesichts der hohen Gesundheitsrisiken, die Übergewicht und Adipositas bergen. Neben weitgehend bekannten Risiken, wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen, kann zu viel Gewicht allerdings auch Auslöser für Krebs, Depressionen und Demenz sein. Kein Wunder, dass der Wunsch abzunehmen, bei den meisten Deutschen ganz weit oben steht und innovative Diäten wie Pilze aus dem Boden sprießen. Doch nach dem Abnehmen auch schlank bleiben, fällt vielen schwer. Größtenteils zeigt die Waage einige Monate nach einer erfolgreichen Diät sogar mehr an als zuvor. Dann hat der berüchtigte Jo-Jo-Effekt wieder zugeschlagen.

Welche Gefahren birgt Übergewicht für unseren Körper

Im Grund spricht man von Übergewicht, wenn bei der Errechnung des BMI (Body-Mass-Index) ein Wert von 25 oder mehr ergibt. Dabei wird das Gewicht in Relation zu der Körpergröße gesetzt mithilfe der relativ einfachen Formel BMI = (Gewicht in kg)/(Körpergroße in m)². Es gibt allerdings einige Einschränkungen, die die Aussagekraft des BMI einschränken. Zum Beispiel wird der Körperfettanteil dabei nicht beachtet. Da Muskelmasse jedoch schwerer ist als Fett, kann auch ein Bodybuilder in den adipösen Bereich der BMI-Tabelle fallen. Um Übergewicht klar zu bestimmen, sollte also auch unbedingt der Körperfettanteil bestimmt werden.

Dass immer mehr Deutsche adipös sind, liegt vor allem an einer ungesunden Ernährungsweise und Bewegungsmangel. Wer täglich mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbraucht, lagert die überflüssige Energie als Fettpolster an und geht damit ein hohes Risiko ein. Denn die Folgen von Übergewicht können vielseitige Gesichter haben. Starkes Schwitzen, Stigmatisierung durch die Gesellschaft und vergebliche Abnehmerfolge gehen an der Psyche nicht spurlos vorbei und können so Depressionen auslösen. Wenn der Körper durch zu viel Gewicht belastet wird, verwundert es außerdem nicht, dass viele Übergewichtige mit Gelenkproblemen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu kämpfen haben. Doch auch Diabetes Typ II und Lebererkrankungen gehören zu häufigen Folgen von zu viel Gewicht.

Gesund und langfristig abnehmen

Um langfristige Gesundheitsschäden und psychische Folgen zu verhindern, hilft nur eine dauerhafte Gewichtsreduktion. Jedoch werben viele gängige Diäten damit, nur die Hälfte der sonst normalen Portion zu essen, dreimal täglich Kohlsuppe zu sich zu nehmen oder auf Kohlehydrate zu verzichten. Doch gerade dieser Verzicht sorgt dafür, dass die meisten Diäten scheitern und am Ende einer Abnehmperiode oft sogar noch mehr Gewicht auf die Waage gebracht wird.

Denn wenn wir unserem Körper Nährstoffe entziehen, dann versetzen wir ihn in Alarmbereitschaft. Er rüstet sich für „schlechte Zeiten“ und speichert mehr Energie für die Hungerphase. Wenn wir nach einer Diät dann wieder normal Essen, wandert jede Kalorie direkt zurück auf unsere Hüften. Außerdem macht Verzicht beim Essen einfach keinen Spaß, weshalb es uns oft auch mental schwer fällt, wochenlang Karotten und Gurken zu knabbern.

Daher ist das Geheimnis erfolgreicher Gewichtsreduktion eine langfristige Ernährungsumstellung, die auch den ein oder anderen Genussmoment erlaubt. So halten wir viel länger durch. Ernährungswissenschaftler empfehlen drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst pro Tag, um unser Verdauungssystem lange zu beschäftigen und uns mit ausreichend Vitaminen zu versorgen. Außerdem halten uns gesunde Proteine und Fette, wie Avocado, Ei und mageres Fleisch, lange satt. Ein leckerer Snack für zwischendurch ist eine Handvoll Nüsse oder süße Datteln. Brot und Kohlehydrate hingegen sollten nur einen kleinen Anteil in unserer Ernährung ausmachen. Wichtig ist aber, dass wir trotzdem genug essen, damit unser Körper keine Fettpolster für Hungerperioden anlegt. So schmeckt abnehmen lecker und macht Spaß.

Wer abnehmen möchte, sollte auch Bewegung in seinen Alltag integrieren. Denn um erfolgreich Gewicht zu reduzieren, müssen wir unseren Kalorienverbrauch erhöhen.Schwimmen ist anfangs zum Beispiel besonders Gelenkschonend. Bewegung und Sport hilft uns aber nicht nur beim Abnehmen, sondern wartet mit weit mehr positiven Effekten auf unseren Körper auf. Wir fühlen uns selbstbewusst, glücklich und ausgeglichen. Kärftige Muskeln schützen unsere Gelenke und Knochen, Sport ist außerdem ein wirksamen Mittel gegen Stress und psychische Belastungen. Außerdem verbrauchen Muskelzellen deutlich mehr Energie als Fettzellen, also nehmen wir noch schneller ab, auch wenn wir uns gerade nicht bewegen. Weitere hilfreiche Tipps und Informationen kann man im Ratgeber von Shop Apotheke nachlesen.

 

Nikotinpflaster als Alternative – Rauchen adé

Laut einer in 2018 durchgeführten Studie rauchen in Deutschland 23% (12 Millionen) der Erwachsenen, wobei die Anzahl der Rauchenden jährlich sinkt. Die Raucherquote liegt bei Frauen bei 20% und bei Männern bei 26%.

Was spricht gegen das Rauchen?

Es gibt viele Gründe, die gegen das Rauchen sprechen. Das Nikotin im Tabak kann abhängig machen und die gesundheitlichen Folgen von Tabakkonsum sind enorm. Es wird geschätzt, dass jährlich circa 22 Milliarden Euro im Gesundheitswesen für Krankheitsfolgen ausgegeben werden, die durch das Rauchen entstanden sind. Über 100.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen des Rauchens.

Leichter gesagt als getan

Trotz dieser sehr eindrücklichen negativen Folgen für die Gesundheit fällt es vielen Rauchern schwierig mit dem Rauchen aufzuhören. Dies hat verschiedene Gründe. Studien zeigen, dass nicht nur das Rauchen, sondern auch das abstinent bleiben sehr schwierig ist. Nur 5% der Befragten schafft es dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören.

Verhaltensänderungen sind grundsätzlich schwierig. Viele verschiedene Faktoren haben eine Auswirkung darauf, ob der „Rauchstopp“ nachhaltig ist. Die Unterstützung und Raucherquote im sozialen Umfeld und der emotionaler Abhängigkeitsfaktor spiele eine bedeutende Rolle. Deswegen ist es bei einer Raucherentwöhnung nicht nur wichtig, die körperliche Sucht zu besiegen, sondern auch emotionale und soziale Faktoren zu berücksichtigen.

Aufhören – aber wie?

Sobald sich jemand entschieden hat aufzuhören, kann er eine Vielzahl an Unterstützung wahrnehmen. Beratungs- und Entwöhnungshilfen lassen sich bei Ärzten, Krankenkassen, dem BzgA und weiteren Anlaufstellen finden. Die Inanspruchnahme professioneller Hilfe kann den Erfolg der Raucherentwöhnung positiv beeinflussen. Wenn die rauchende Person eine starke Nikotinabhängigkeit hat, werden Nikotinersatzprodukte empfohlen. Eine starke körperliche Abhängigkeit entsteht durch regelmäßigen Nikotinkonsum. Je länger und je mehr jemand geraucht hat, desto schwerer ist die Entwöhnung. Nikotinersatzprodukte helfen dabei die Entzugserscheinungen zu mildern und das Verlangen nach Nikotin zu senken.

Vorteile der Raucherentwöhnung

Entscheidet man sich für eine Raucherentwöhnung, kann es hilfreich sein sich bewusst zu machen, welche Vorteile ein Entwöhnung hat. Offensichtliche Gründe sind die gesundheitlichen Vorteile und die finanzielle Ersparnis. Es gibt aber weitere personenabhängige Argumente für eine Raucherentwöhnung wie beispielsweise psychische Faktoren oder Geruch.

Mit dem Rauchen aufhören mit Nikotinpflastern

Fast 8% der Aufhörwilligen nutzen die Vorteile von Nikotinersatzprodukten, um eine Entwöhnung angenehmer zu gestalten. Besonders beliebt ist dabei das Rauchen aufhören mit Nikotinpflastern. Diese rezeptfreien Pflaster werden deswegen besonders häufig eingesetzt. Das Prinzip des Nikotinpflasters ist so simpel wie hilfreich. Das Nikotinpflaster wird auf die Haut aufgeklebt. Es gibt durchgehend kleine Mengen Nikotin ab, wodurch die typischen Entzugserscheinungen weniger stark auftreten. Die Nikotinmenge muss individuell an die körperlichen Voraussetzungen wie Größe, Gewicht und Stärke der Nikotinabhängigkeit angepasst werden. In der Apotheke oder auch online sind verschiedene Pflaster-Stärken erhältlich.

Die richtige Anwendung

Die positiven Vorteile des Nikotinpflastern bei der Raucherentwöhnung können jedoch nur zutrage treten, wenn diese richtig angewendet werden. Die Hautpartie auf der das Pflaster angebracht wird ist entscheidend. Geeignet sind Hautpartien die fettfrei und unbehaart sind. Viele Nutzer kleben das Pflaster demnach auf den Oberkörper oder den Oberarm.

Inhaltsstoffe und Dosierung

Wie der Name Nikotinpflaster schon sagt, ist der Hauptwirkstoff das Nikotin. Der auf der Innenseite angebrachte Wirkstoff kann je nach Pflaster unterschiedlich dosiert sein. Des weiteren unterscheidet man zwischen Depot- und Matrixpflastern. Bei Depot-Pflastern wird der Wirkstoff über eine Trägerfolie und poröse Membran kontinuierlich abgegeben. Matrix-Pflaster geben den Wirkstoff ebenfalls dosiert ab. Die angewendete Methode ist jedoch anders. Das Nikotin liegt hier schichtweise vor und befindet sich direkt auf der Haut. Bezüglich der Dosierung sollten Interessierte sich an einen Apotheker oder Arzt ihrer Wahl wenden.

In diesen Fällen ist Vorsicht geboten

Nicht jeder kann Nikotinpflaster nutzen. In den folgenden Fällen dürfen Nikotinpflaster nicht angewendet werden:

  • schwere Herzrhythmusstörungen
  • vor kurzem aufgetretener Schlaganfall oder Herzinfarkt
  • Verengung der Herzkranzgefäße
  • Überempfindlichkeit der Haut gegen Nikotin
  • chronische Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Nesselsucht

Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe an Erkrankungen, wo vor der Anwendung unbedingt mit einem Arzt Rücksprache gehalten werden muss. Eine Anwendung des Nikotinpflasters ist beispielswese bei Hirnkranzgefäßerkrankungen, Überfunktion der Schilddrüse, Diabetes mellitus und weiteren Erkrankungen nur unter besonderer Vorsicht zu nutzen.

Schwanger und nun?

Viele Frauen entscheiden sich aufgrund einer Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören, da Rauchen für Mutter und Kind schwere gesundheitliche Folgen haben kann.
Nikotin wird in der Schwangerschaft an das Ungeborene weitergeben, egal in welcher Form es konsumiert wird. Nikotinpflaster sind in der Schwangerschaft demnach ebenso ungeeignet wie andere Nikotinersatzprodukte. Die Nutzung eines Nikotinpflasters ist nur vorzuziehen, wenn die Schwangere sonnst wieder das Rauche beginnt. Das selbe gilt für die Stillzeit, denn Nikotin kann auch über die Muttermilch an das Baby abgegeben werden.

Sollten Sie überlegen mit dem Rauchen aufzuhören, haben Sie bereits heute einen ersten Schritt getan. Wir ermutigen Sie dran zu bleiben.

Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Bitte informieren Sie sich bei Interesse an der Nutzung des Nikotinpflasters zur Raucherentwöhnung bei einem Apotheker oder Arzt Ihres Vertrauens.